Dicke Regenschauer und kalt. Wir nutzen die erste große Regenpause für einen Versorgungsgang; hauptsächlich auf der Suche nach einem Geschäft, das Telefonkarten verkauft. Das Aufladen unserer Prepaid-Karte zum Surfen klappt nicht immer auf Anhieb. Der Kauf geht – nach einigen Erläuterungen unsererseits von dem was wir wollen bis zur Darstellung der Gegenseite was es alles gibt – recht schnell über die Bühne. Doch auch diesmal klappt das Freischalten an Bord nicht… Wir müssen noch mal hin, morgen.
Es geht ins Kino. Nach dem wir schon zweimal daran vorbeigelaufen sind, es dabei noch schauert, haben wir uns für einen Kinofilm am späten Nachmittag entschieden: A Million Ways to Die in the West. Der Film, in Originalsprache mit schw. Untertitel, war für diesen verregneten Tag kurzweilig mit einigen lustigen und manchen ekligen Szenen.
Apropos Bühne: Auf der kleinen Open air Bühne am Hafen probt am frühen Abend eine (Laien?-)Schauspielgruppe in Kostümen für ihren Auftritt in drei Tagen. Erinnerung: Es ist ganz schön kalt. Die Generalprobe wirkt ruhig professionell und die Inhalte amüsant. Jetzt bedauere ich es sehr, dass wir nicht intensiv an unseren Sprachkenntnissen gearbeitet haben… Und dass Angela, die fleißige Übersetzerin des Shanghai-Blogs von Jens & Lina, nicht bei uns ist.