Von Ornö nach Lille Marskär

Ein gelungener Schweden-Sommerurlaub-Segeltag…
Aufstehen um 06:30 Uhr, die Sonne scheint. Nach dem obligatorischen Kaffee in der Koje und Wettercheck nehmen wir ein erfrischendes Bad und die Haare werden mit dem besonderen Salzwasser-Shampoo gründlich gewaschen.

Die Haare fühlen sich anschließend richtig gut an.  Highlight des Frühstücks sind die beiden Brote aus einer feinen Bäckerei in Dalarö – mit Nüssen & Früchten. Die könnten auch aus einer deutschen Bäckerei stammen.

In der ersten Nacht lagen 32 Yachten in der Bucht. Wir dachten, dass es sehr viele wären. Doch in der zweiten Nacht waren es dann 41. Für Spätankömmlinge lohnt immer das tiefe Einlaufen in den meist eher „locker belegten“ Buchten. Meist sind noch einige Plätze am Felsen frei und die Abstände zwischen den Ankerliegern ausreichend groß. Wir laufen um 08:50 Uhr als dritte Yacht aus der Bucht aus – für uns Langschläfer eine gute Leistung. 😉

Unser Kurs führt Richtung Südwest. Tagesziel ist eine Ankerbucht an der Nordspitze der Insel Nåttarö. Bei erst schwachen Winden um 5 kn aus WSW kreuzen wir (mal wieder) an dicht stehenden Schären. Wir beweisen Geduld und der Motor bleibt aus. Das machen nur wenige der anderen Segler. Die meisten laufen unter Motor – auch die, die uns mit Wind entgegen kommen. Der Wind nimmt schnell auf bis zu 12 kn zu und wir rauschen bei guter Schräglage durch das Wasser. Bei 15 kn Wind nehmen wir das Großsegel in das zweite Reff. Der Ruderdruck reduziert sich erheblich und wir laufen noch immer mit guter Fahrt. Erst kurz vor 16:00 Uhr hat der Wind wieder nachgelassen und wir können das Groß wieder voll setzen.

Nach den nahezu segelfreien Tagen verschieben wir unser Etappenziel um weitere 5 sm Richtung Südwesten. Nach 36,4 sm legen wir mit Heckanker an einen Felsen der Insel Lille Marskär an. Diese wird nur von zahlreichen Ameisen bewohnt. Einige lassen sich von einer Bordbesichtigung nicht abhalten.

(FiMi)

 

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