Heute soll der Wassersammler repariert oder erneuert werden – je nach Fähigkeiten der Werkstatt. Am Abend werden wir schlauer sein und den Weg zur Werkstatt und zurück im Schlaf laufen können…
Doch eines nach dem anderen: Nach dem Frühstück gehe ich zum ersten Mal zur Werkstatt, die mir bestätigt, das Teil schweißen zu können. So baue ich den Sammler aus JANNE aus und wir tragen diesen ein erstes Mal hin. Gegen 12:30 Uhr sollen wir ihn abholen.
Wir nutzen die drei Stunden für einen Spaziergang und einen Einkauf im nächsten Supermarkt.
Nach 12:30 der erste Versuch: Ich hole den Sammler ab und teste diesen auf Dichtigkeit indem ich auf der einen Seite mit meiner Hand zuhalte und auf der anderen hineinpuste. Es sprudelt wie aus einem Sieb. Den Einbau spare ich mir und JANNE. Zurück in der Werkstatt werden noch weitere Meter Schweißdraht aufgebraten und der „Pustetest“ mehrfach wiederholt. Leider stellt sich kein richtiger Erfolg ein, aber der Mechaniker meint, dass sich die verbleibenden Löcher mit der Zeit selber schließen würden. „Bestimmt“ denke ich, „Der hat keine Lust mehr“. Immerhin wollte er für das Nachbraten kein weiteres Geld haben und beim ersten Mal war er mit 100 Kronen zufrieden.
Zurück bei JANNE wird der Sammler noch mit mehreren Metern Tape bandagiert und dann eingebaut. Nun sind wir gespannt, auch wenn die Hoffnung eher klein war. Bereits nach wenigen Sekunden Motorlaufzeit tropft das Wasser aus dem Sammler. Ich mag das Teil nicht!
Wir suchen im Internet nach anderen Werkstätten und Händlern und telefonieren mit einem Großhändler in den Niederlanden, bekommen aber leider keine positive Rückmeldung. So können wir nur wieder zu der alt bekannten Werkstatt – hoffentlich können sie besser bestellen als schweißen. Doch das werden wir erst morgen sehen, da dieser Tag bereits vorbei ist.







