Von Trassö/Långö nach Loftahammar

In der Bucht bei Trässö lagen wir bereits vor einigen Wochen auf unserem Weg in den Süden. Diesmal liegen keine anderen Yachten neben uns. Wir verbringen eine sehr ruhige Nacht – keine Geräusche von anderen und der Wind ist komplett weg. Ein letztes Mal „springen“ wir ins Wasser und schwimmen rund JANNE. Das Wasser ist zwar schon viel kälter, wir lassen uns aber gerne über die Heckleiter hinunter in das feuchte Nass. Auch kommen das Salzwassershampoo und -duschgel zum Einsatz.
Nach dem Frühstück und dem Trockenlegen der Großbaumpersenning heißt es Anker auf und ein wenig später werden die Segel gesetzt. Gleich beim Verlassen der Bucht sehen wir ein anderes Segelboot, sogar unter Segel. Wir hatten in den letzten Tagen nur sehr wenige andere Segler gesehen und sind überrascht.
Im Fahrwasser geht es weiter nach Süden. Bei teilweise sehr wenig Wind werden wir an den zur Ostsee hin offenen Stellen von altem Schwell durchgeschüttelt. Es gleicht eher einer Geduldsprobe als schönem Segeln. Dennoch genießen wir die Schärenwelt. Wir erreichen das enge Fahrwasser Richtung Loftahammar und nehmen den Motor zur Hilfe, denn der Schwell ist hier besonders hoch und wir wollen auch auf den letzten Seemeilen keine Grundberührung! Später geht es mit achterlichem Wind nach Loftahammar. Der Wind pustet uns noch einmal mit schönen 8 bis 12 kn bis zur schmalen Durchfahrt kurz vor Loftahammar. Nach dem Bergen der Segel durchlaufen wir diese unter Motor. Sie ist nicht nur schmal, sondern auch flach. Das Echolot zeigt nur noch 0,1 Meter…
Am Gästesteg sind wir fast alleine – Nachsaison eben. Wir sind auch zu spät für den Hafenmeister: Keiner da. Abends gibt es Schweinemedaillons mit Kartoffeln und Salat. Lecker, das Kochen haben wir nicht verlernt. 😉

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