Wir legen erst nach 13:00 Uhr ab. Die Segel werden nach der engen Durchfahrt gesetzt. Bei wieder wenig Wind schleichen wir erst gen Südost, dann biegen wir in ein Fahrwasser Richtung Westen ab. Nach dem Fahrwasser geht es dann wieder Richtung Süd und später nach Südost in eine Ankerbucht. Das Segeln erinnert ein wenig an unsere Touren auf der Schlei: Wir kommen uns vor wie beim Feierabendsegeln. Nur dauert es den ganzen Tag. Wir werden von einer Armada Anglern auf ihren Motorbooten überholt. Sie preschen in dieselbe Richtung; dort müssen die Fische sein. Fast unnötig zu erwähren, dass unsere Angelversuche (in Schleichfahrt unter Segel) nicht von Erfolg gekrönt sind.
Wir erreichen unser Tagesziel. Die Bucht ist zum Ankern wenig geeignet, hat aber einen langen Steg, an dem nur ein Motorboot liegt. Wir werfen den Heckanker und machen JANNE an dem Steg fest. Der Wind ist bald ganz weg und die Segel sind trocken. Beste Gelegenheit, sie für den Winter einzupacken. Wir können beide Segel auf dem Steg sauber zusammenlegen. Schade, aber irgendwann muss es ja erledigt werden. Zudem ist für den kommenden Tag kein Wind vorhergesagt. Die kurze Strecke nach Västervik werden wir unter Motor zurücklegen.