Neue Rubrik: Gemischtes

Unter „Gemischtes“ findet ihr allgemeine Informationen zu unserer Tour.

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Nyköping – Hafentag

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Von Hasselö-Bergö nach Nyköping

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Hasselö-Bergö

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Von Nävekvarn nach Hasselö-Bergö

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Von Gillersholmen nach Nävekvarn

Der Wind hat in der Nacht nachgelassen und wir genießen die Ruhe. Nach Kaffee und Frühstück bereiten wir uns für das Auslaufen vor. Um 10:15 Uhr starte ich den Motor und kontrolliere wie immer, ob am Auspuff Kühlwasser ausgestoßen wird. Es dauert einen Moment bis das Wasser kommt. Eigentlich beginnt das Wasser direkt nach dem Anlassen des Motors zu sprudeln. An den Vortagen hatte es bereits länger gedauert…
Ich vermute, dass der Wassersammler wieder Probleme macht! Wenn dieser leer ist, muss er sich nach dem Anlassen erst füllen und das Kühlwasser wird später ausgestoßen. Das ausbleibende Wasser müsste demnach in der Bilge sein.

So ist es: Das Wasser füllt die Bilge bereits zur Hälfte. Nachlässigkeit wird bestraft! Auch wenn wir keinen Schaden haben, ärgern wir uns. Die teure Reparatur des Wassersammlers in Oskarshamn hat nur zwei Wochen gehalten und diese Basics sind von uns öfter zu kontrollieren! Das Positive an der Situation ist, dass wir unsere Bilgepumpen ausprobieren können. Im Winter hatte ich je eine elektrische und mechanische Bilgepumpe installiert. Die Wassermenge wird gerecht zwischen ihnen aufgeteilt und über Bord befördert. Dafür wird nacheinander der jeweilige Schlauch über die Bordwand gehängt. Bei der mechanischen Pumpe wird per Hand gepumpt.

Die Crew bedient natürlich die Handpumpe. 😉 Ist nicht schwer, aber im Notfall über Stunden sicherlich eine anstrengende Maßnahme.

Dann können wir endlich los und setzen direkt nach dem Auslaufen das Vorsegel. Der Motor kann frühzeitig ausgeschaltet werden – so entleert sich nur die in dem Wassersammler befindliche Menge in unsere Bilge.

In Arkösund biegen wir Richtung Nordnordwest. Auf der Nordseite des Sundes angekommen, überqueren wir die Mündung des breiten Fjordes an dessen Westseite Norrköping liegt. Hier wird es spannend. Vor der Hafeneinfahrt in Nävekvarn wollen wir das Fahrwasser Richtung Norrköping kreuzen. Die Berufsschifffahrt hat einen kleinen Empfang für uns veranstaltet: Drei größere Frachter kreuzen unseren Weg. Wir wenden noch einmal und können dann einlaufen.

Aktive Segelstunden mit Wind von achtern und dann von vorne. Unsere Erfahrung: Innerhalb der Schären reicht das Vorsegel grundsätzlich aus. Wir machen ausreichend Fahrt, sind häufig mit dem Groß nicht viel schneller. Zwischen den Schären und in den Sunden variiert der Wind erheblich in Richtung und Stärke (Düsen- und Kapeffekt).

Wir erkunden den kleinen verschlafenen Ort und erledigen unseren Einkauf. Der Hafenmeister lässt sich nicht blicken und auch kein anderer Gastlieger, der uns den Code verraten könnte. Duschen entfällt deshalb, aber der nächste Naturhafen mit kühlem Badewasser kommt bestimmt.

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