Nynäshamn – Hafentag

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Von Lille Marskär nach Nynäshamn; Besuch von Tina & Jan

Heute haben wir eine Verabredung: Tina und Jan kommen uns in Nynäshamn besuchen. Sie haben gerade ein Ferienhaus in der Nähe von Stockholm gemietet und fahren heute die Stunde gern wieder gen Süden für ein Treffen mit JANNE und uns.

Unsere Tagesstrecke von der kleinen Ankerbucht bei Lille Marskär nach Nynäshamn beträgt weniger als 4 sm. Luftlinie wären es sicher unter einer halben sm. Die kurze Strecke schaffen wir in weniger als einer Stunde. Unser Plan geht auf, denn bereits beim Anlaufen von Nynäshamn kommen uns viele Segelboote entgegen. So bekommen wir sicher einen Liegeplatz in dem zwar großen, aber gut besuchten Hafen. Wir legen bereits vor 11:00 Uhr an.

Danach klaren wir JANNE und uns auf. Kurze Zeit später erscheinen auch schon unsere „Urlaubs-„Gäste. Die Freude ist groß über diesen spontanen Besuch und wir genießen einen entspannten, sommerlichen Tag. Abends grillen wir an der Hafenpromenade.

Wir haben uns sehr über den Besuch und die nette Abwechslung von unserem Zweier-Bord-Alltag gefreut.

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Von Ornö nach Lille Marskär

Ein gelungener Schweden-Sommerurlaub-Segeltag…
Aufstehen um 06:30 Uhr, die Sonne scheint. Nach dem obligatorischen Kaffee in der Koje und Wettercheck nehmen wir ein erfrischendes Bad und die Haare werden mit dem besonderen Salzwasser-Shampoo gründlich gewaschen.

Die Haare fühlen sich anschließend richtig gut an.  Highlight des Frühstücks sind die beiden Brote aus einer feinen Bäckerei in Dalarö – mit Nüssen & Früchten. Die könnten auch aus einer deutschen Bäckerei stammen.

In der ersten Nacht lagen 32 Yachten in der Bucht. Wir dachten, dass es sehr viele wären. Doch in der zweiten Nacht waren es dann 41. Für Spätankömmlinge lohnt immer das tiefe Einlaufen in den meist eher „locker belegten“ Buchten. Meist sind noch einige Plätze am Felsen frei und die Abstände zwischen den Ankerliegern ausreichend groß. Wir laufen um 08:50 Uhr als dritte Yacht aus der Bucht aus – für uns Langschläfer eine gute Leistung. 😉

Unser Kurs führt Richtung Südwest. Tagesziel ist eine Ankerbucht an der Nordspitze der Insel Nåttarö. Bei erst schwachen Winden um 5 kn aus WSW kreuzen wir (mal wieder) an dicht stehenden Schären. Wir beweisen Geduld und der Motor bleibt aus. Das machen nur wenige der anderen Segler. Die meisten laufen unter Motor – auch die, die uns mit Wind entgegen kommen. Der Wind nimmt schnell auf bis zu 12 kn zu und wir rauschen bei guter Schräglage durch das Wasser. Bei 15 kn Wind nehmen wir das Großsegel in das zweite Reff. Der Ruderdruck reduziert sich erheblich und wir laufen noch immer mit guter Fahrt. Erst kurz vor 16:00 Uhr hat der Wind wieder nachgelassen und wir können das Groß wieder voll setzen.

Nach den nahezu segelfreien Tagen verschieben wir unser Etappenziel um weitere 5 sm Richtung Südwesten. Nach 36,4 sm legen wir mit Heckanker an einen Felsen der Insel Lille Marskär an. Diese wird nur von zahlreichen Ameisen bewohnt. Einige lassen sich von einer Bordbesichtigung nicht abhalten.

(FiMi)

 

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Ornö (Eknäset)

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Von Dalarö nach Ornö ( Eknäset)

Nach zwei Tagen in Dalarö geht es heute weiter. Beim Ablegen um kurz nach 10:00 Uhr verabschieden sich noch die „Fußballfans“ aus Flensburg.

Der Wind weht noch gleichmäßig mit 8 bis 10 kn. Wir setzen das Großsegel dennoch im zweiten Reff – die Windvorhersage hatte von bis zu 20 kn berichtet. Das Vorsegel wird erst voll gesetzt, später als der Wind weiter zunimmt etwas eingerollt. Bei unserem Kurs Richtung Südwest laufen wir hoch am Wind und wenden sehr oft, da entweder eine der vielen Inseln im Weg ist oder einige Segler entgegen kommen. Diese haben es einfach: Der Wind kommt von hinten, wir sind ausweichpflichtig.

Der Wind nimmt weiter zu und wir müssten bei unserem geplanten Kurs mit kurzer Welle gegen an, daher entscheiden wir uns für die nächste passende Bucht. Nach nur zwei Stunden fällt der Anker in Kolnäsviken bei Ornö. Wir sind früh dran, denn ein paar Yachten verlassen noch die Bucht.

Bis in den Abend hinein kommen immer mehr Boote, 32 sind es zuletzt. Eine Yacht legt sich in knapp einer Bootslänge entfernt von uns vor Anker. Wir sind nicht erfreut, da wir recht viel schwoien und er unbedingt per Motor Strom erzeugen muss, grrr. Zumindest hat er seine Fender draußen.

Am Abend grillen wir Lachs und Scampis aus dem empfehlenswerten Fischladen in Dalarö.

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Dalarö – Hafentag

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